AfterFocus Pro erhält lang erwartetes Update

Erst heute morgen fragte mich ein Kumpel und talentierter Hobby-Fotograf nach einer vernünftigen Bildbearbeitungsapp. Wir beide nutzen schon seit einer ganzen Weile AfterFocus Pro, doch irgendwie ging es nicht vorwärts mit der App. Seit Sommer wurde es plötzlich ruhig um das kleine Foto-Genie. Alternativen wie Snapseed von Google boten mittlerweile eine modernere Bedienung, einige Effekte mehr und vor allen Dingen: eine deutlich bessere Bildqualität. Doch Snapseed konnte AfterFocus nicht das Wasser reichen, wenn es darum ging Personen in Portraits schnell freizustellen um dem Hintergrund einen netten Bokeh-Effekt zu verpassen, wie man ihn von ausgewachsenen Kameras kennt. Dadurch erhalten die Fotos viel mehr räumliche Tiefe und, sofern gut gemacht, lässt sich der Handyursprung nicht mehr auf dem ersten Blick erkennen.

Höhere Auflösung, MultiCore-Unterstützung und Zugriff auf Instant Upload Fotos

Als hätte der Entwickler unser Gespräch gehört folgt nun endlich das lang erwartete Update. Und wer hätte das gedacht: es verbessert die Bildqualität deutlich, denn die Auflösung der gespeicherten Bilder um 50%. Außerdem unterstützt es jetzt Dual- und QuadCore Prozessoren um das Speichern der bearbeiteten Filter zu beschleunigen. Für mich als Nexus7 User am praktischsten ist die Neuerung auch Bilder aus dem Instant Upload Ordner zu bearbeiten. Dadurch habe cih Zugriff auf alle meine mit dem Smartphone geschossenen Bilder und kann sie bearbeiten ohne diese vorher aufwändig  per NFC oder sonstwie auf das Tablet zu transferieren.

Leider hat sich an der Bedienung nichts getan. Noch immer muss man zum zwischen den Modi Zoom und Bearbeiten umschalten, anstatt dass das Programm von alleine die PinchToZoom-Geste erkennt. Gewöhnt man sich an die Steuerung lassen sich dennoch recht schnell Portraits erstellen, mit welchen sich keine andere (mir bekannte) App messen kann.

Bislang erhielt die kostenfreie Variante kein Update, dort ist die Auflösung ohnehin sehr stark beschränkt.

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