Anleitung: Android 5.0.2 Lollipop auf dem PC oder Mac installieren

Dass Android ursprünglich als universal einsetzbares OS konzipiert war, beweist diese zugegeben etwas abwegige Anleitung zur Installation von Android 5.0.2 Lollipop auf Laptops/PCs respektive Macs. Neben der ISO-Datei braucht ihr hierzu lediglich ein wenig Zeit, eine Virtualisierungs-Software wie Parallels oder VirtualBox, einen USB-Stick mit mindestens 1 GB freiem Speicher sowie einen stinknormalen PC oder Mac.

Ihr braucht die Open Source Software Android-x86. Zum reinen Ausprobieren reicht eigentlich der Einsatz in einer virtuellen Maschine. So habe ich es etwa auf dem Mac mit Parallels gemacht. Das Video habe ich auf einem Mac Den USB-Stick könnt ihr zwar auch hier erstellen, Booten lässt sich aber davon nicht. Den vorbereiteten Stick könnt ihr aber an einem Windows-Rechner nutzen. Lest also weiter, wenn ihr die Installation nativ am PC durchführen wollt bzw. könnt.

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Methode 1: Android 5.0.2 Lollipop per USB-Stick installieren

Zur Vorbereitung des Fat32-USB-Sticks braucht darüber hinaus Unetbootin. Die Downloads gibt es hier:

Die Screenshots zeigen Android 4.4 KitKat (die letzte halbwegs offizielle Version des Projekts) – die Vorgehensweise bleibt aber unverändert.

How

Schritt 3 Schritt 4

Methode 2: Mit Parallels installieren

Mit Parallels (oder Virtual Box wenn ihr den USB-Stick mit Methode 1 bereits erstellt habt) geht das Ganze natürlich komfortabler und risikofreier. Ich gehe davon aus, dass Parallels bzw. VirtualBox bereits installiert wurde, und zeige euch die Einrichtung mit Hilfe der folgenden Screenshots. Anschließen dann noch das Video zu Android x86 5.0.2 via Parallels Desktop 10.

Nicht für den Alltag

So reizend es auch klingen mag, Android 5.0.2 Lollipop fernab von Smartphones und Tablets einzusetzen, in der Praxis bewährt es sich momentan nicht. Es ruckelt an allen Ecken und Enden, GPS, WLAN-Schnittstelle funktionieren nicht, so dass es bei einem „Nie-Wieder-bis-das-Ding-vielleicht-irgendwann-stabil-ist“-Versuch bleibt. Alternativ bleibt Interessierten da noch Android 4.4 KitKat auszuprobieren, wozu ich mich dann doch vorerst nicht durchringen kann.

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Gary Madeo
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