Galaxy Note 3 mit 276 Apps: endloser Mehrwert oder Bloatware-Liste (und wie man sie wieder los wird)

Die Überraschungsmomente, die mit der Einführung eines neuen Smartphones einhergehen, werden beim Galaxy Note 3 immer seltener. Täglich werden immer mehr Details und Geheimnisse gelüftet. So etwa bei der heute veröffentlichten Liste der vorinstallierten Apps.

evleaks, bekannt für mehr oder minder zuverlässige Vorabinfos zu kommenden Smartphones und Tablets hat in der heutigen Nacht ein Bild veröffentlicht, auf dem alle auf dem Samsung Galaxy Note 3 von Hause aus installierten Apps aufgeführt sind. Kurzum, die Liste ist lang, sehr lang. Genau 276 Apps spendieren die Südkoreaner ihrem jüngsten Sprössling, darunter neben den allseits bekannten Samsung- und TouchWiz-Apps etwa eine Fingerprintscanner-App. Das sorgt nicht für einstimmige Begeisterung, und ich kann das sogar weitestgehend verstehen, wobei man hier dann doch differenzieren sollte. Je mehr vorinstallierte Apps, desto weniger Speicher steht dem Endnutzer zur freien Verfügung.

Galaxy Note 3 – Speicher knapp?

Samsung kam dieses Jahr vermehrt in die Kritik, denn immer weniger Speicher steht dem Nutzer abzüglich des Betriebssystem und der Haus-und Hof-Apps zur freien Verfügung. Das ist richtig, und Samsung sollte wirklich nicht mit 16 GB Speicher werben, wenn am Ende weniger als die Hälfte davon frei benutzt werden kann. Der Aufschrei hierüber ist teilweise verständlich. Auf der anderen Seite ist Samsung einer den wenigen Hersteller, der immer treu zu einem Relikt vergangener Tage gehalten hat: der SD-Kartenslot, mit dem dieses Problem günstig und elegant umschifft wird. Natürlich ist eine externe Speicher-Anbindung nicht so schnell wie intern verbauter Speicher, aber das ist aus meiner Sicht zu vernachlässigen.

Zum Anderen kann keiner sagen, er kaufe bei Samsung die Katze im Sack: Wer Samsung kauft, kauft auch TouchWiz (oder er weicht auf die ach so tolle, blanke, Google Edition aus) – und das bietet einen nachweisbaren Mehrwert gegenüber Stock-Android. Wer diesen Mehrwert (man denke nur an S Health, S Voice etc.) nicht braucht, sollte sich überlegen, ob er/sie beim Kauf einer teuren Luxus-Limousine auch hinterher meckert, er brauche die Lederausstattung oder die Klimaanlage doch gar nicht. Ich fahre meinen Ferrari ja auch nicht nur im zweiten Gang! Rein für mich persönlich betrachtet, wäre nicht jede der vorab installierten Apps wirklich nötig gewesen, aber man muss damit Leben oder nach Abhilfe suchen.

TrulyClean – der Mittler in der Not

Einen Ausweg bietet wie immer die Community. Wer beides haben will, also Ferrari besitzen und mit 80 km/h herumcruisen, um die Ladies besser beeindrucken zu können (Hey, mein Handy hat Snapdragon 800, und was hast Du, Du Pimmel?). Das TrulyClean Skript bietet dem geplagten „Katze-im-Sack-Käufer“ die Möglichkeit, die vorinstallierten Apps zu beseitigen.

Zumindest gehe ich stark davon aus, dass TrulyClean auch beim Galaxy Note III helfen wird. Primär fand es seinen Einsatz-Zweck bei der Beseitigung unerwünschter bloatware beim Samsung Galaxy S4. Wenn das Note 3 erhältlich ist und sich die Community darüber hergemacht hat, wird es sicher Abhilfe verschaffen.

Potenzielle Käufer können also mit höchster Wahrscheinlichkeit wieder beruhigt schlafen. Man findet immer eine Lösung, auch bei den 276 vorinstallierten Apps für das Samsung Galaxy Note 3.

TrulyClean Script

Quelle: evleaks, via tchnws.de

 

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