Gerüchte-Revival: Samsung Galaxy S6 64-Bit-CPU & QHD-Display

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, und die Tauben stimmen in den Chor zum Thema Galaxy S6 ein: die 64-Bit CPU-Architektur sowie das vielerorts als längst überfällig betrachtete Upgrade des Displays auf QHD-Auflösung scheinen sich zu erhärten.

Bis zum MWC 2015 und der offiziellen Vorstellung des Samsung Galaxy S6 in der katalanischen Hauptstadt Barcelona sind es ja noch ein paar Wochen, es wäre keine dicke Überraschung, wenn bis zum 2. März nicht noch das ein oder andere technische und funktionale Detail so ganz rein zufällig an die Öffentlichkeit gelangen würde. Schließlich haben die Südkoreaner im letzten Jahr mit dem Galaxy S5 für viele User gepatzt und stehen nun ein wenig in der Bringschuld.

Doch zunächst verweilen wir noch bei den aktuellen News, und die lauten ganz eindeutig, aber wenig überraschend: 64-Bit CPU und QHD-Display, de facto-Standards in der Android-Oberklasse, werden wohl auch beim Flaggschiff von Samsung Einzug halten.

Unklar, was mit der Bildschirmdiagonalen passiert, möglich, dass da noch ein wenig hinzu kommt und das bisherige 5.1 Zoll Display des Galaxy S5 durch ein größeres Format ersetzt wird – die direkten Kontrahenten haben ja mittlerweile größere Kaliber anzubieten.

Beim Thema CPU geht der aktuelle Trend in Richtung Exynos-Prozessor, womit man sich von der Konkurrenz, die auf die derzeitige Qualcomm-Referenz in Form der Snapdragon 810 CPU setzt, deutlich abheben würde. Letztere soll angeblich störanfällig sein und die ein oder andere Schwierigkeit mit sich bringen.

Was wird vor der Galaxy S6-Präsentation noch durchsickern?

Mit dem viel gescholtenen Vorgänger, dem Galaxy S5, war ich entgegen der landläufigen Meinung bis auf den Fingerprintscanner sehr zufrieden: tolle Kamera, flüssige Performance (im Gegensatz etwa zur LG-UI ohne Mikroruckler) und viele sinnvolle Zusatzfunktionen. Dass das Display dabei noch eine konventionelle FullHD-Auflösung besitzt, hat mich nicht wirklich gestört. Sicher, wenn man dann den Bildschirm des LG G3 betrachtet, merkt man schon, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben. Einen wirklichen Grund, weshalb sich das S5 so schlecht verkaufte (relativ zu den Vorgängern betrachtet), war das in meinen Augen aber nicht. Als User hat man eben mehr Auswahl und ist nicht mehr so sehr an einen bestimmten Hersteller gebunden wie noch vor zwei, drei Jahren, als es im Android-Lager für das Gros der Käufer keine validen Alternativen gab.

Logisch, dass Samsung mit dem S4 und S5 ein wenig ins Hintertreffen geraten ist, zumal auch die Note-Reihe ihnen intern den Rang abgelaufen hat. Von daher ist es für mich besonders spannend zu sehen, was Samsung zum Thema Galaxy S6 sonst noch einfällt.

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