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Erster Eindruck zum HTC Radar

Wir werden HTCs erstes Windows Phone mit Mango Software im Laufe des Monats ausführlich testen um auch Alltagserfahrungen einfließen zu lassen. Doch zunächst möchte ich euch meinen ersten Eindruck nicht vorenthalten.

HTC Radar : Schick!

HTC typisch handelt es sich um ein kompakt gebautes Unibody-Gerät aus hochwertigen Materialien. Daher liegt das Handy etwas schwerer in den Händen als beispielsweise eines aus der Galaxy-Reihe von Samsung. Doch die 137 Gramm fühlen sich meiner Meinung nach gut an. Die Größe ist angenehm, das 3.8 Zoll Display lässt sich problemlos einhändig bedienen. Das Handy sieht mit seinen Rundungen prima aus, auch wenn es sich kaum von älteren HTC-Geräten unterscheidet. Das HTC Trophy zum Beispiel sieht fast genauso aus.

Die Qualität des HTC Radar Screens ist auf den ersten Blick sehr gut. Es ist deutlich schärfer als normale SAMOLED Displays, stellt ein reines Weiß dar, und ist dabei schön hell. Im Gegenzug zu Samsungs Omnia 7 kann man auch den hellen Hintergrund wählen, ohne dabei einen höheren Akkuverbrauch zu haben. Wo das Display der OLED  Technik nicht das Wasser reichen kann, ist beim Kontrast und bei flachen Blickwinkeln. Doch beides geht auch hier in Ordnung. Insgesamt ist das Display also Geschmackssache, wer scharfe Texte und helle natürliche Farben möchte, ist aber hier richtig. Mir gefällt es, aber man steht immer auf das was man nicht hat.

Die Performance ist Windows Phone typisch erstklassig, nichts ruckelt oder lahmt. Auch der Browser ist super und muss sich weder vor iOS, noch vor Android verstecken, auch wenn Flash-Unterstützung fehlt. Apps öffnen sich auch recht zügig und die Wartezeiten werden mit weichen Animationen zumindest gefühlt verkürzt.

Was das HTC  Radar von anderen Mango-Smartphones unterscheidet sind einige nette Software-Dreingaben wie der HTC Hub (das Äquivalent zu Samsung NOW), die Online Mediathek HTC Watch, eine nette Notiz-App, eine mehrstufige LED-Taschenlampe, DLNA-Unterstützung, ein Panorama-Modus beim Fotografieren, Soundoptimierer  und eine Bildverbesserungs-App. Soll noch einer sagen, Windows Phone Hersteller haben nicht genügend Raum für Produktdiversität. Letzteres bringt aber auf die Hardware bezogen nicht nur Positives mit sich: zwar verfügt das Gerät zur Videotelefonie mit Tango und später Skype im Gegensatz zu Geräten erster Generation oder dem Nokia Lumia 800 eine Frontkamera, allerdings gönnt HTC dem kleinen Alleskönner lediglich 8GB Flashspeicher für Medien und Apps. Das dürfte für viele ein K.O. Kriterium sein, denn nachrüsten lässt sich das HTC Radar nicht. Einzig Microsofts Bonus von 25GB Online-Speicher mag ein wenig darüber hinwegtrösten.

HTC Radar : Ausblick auf den ausführlichen Test

Da ich eingefleischter Android-Nutzer bin werde ich euch zeigen wie gut oder schlecht der Wechsel auf das Windows Phone gelingt. Außerdem werde ich mir den MarketPlace genauer anschauen und nach Ersatz für meine lieb gewonnenen Android-Apps suchen. Ich werde mein eigentliches Handy nebenher nicht anrühren um auch vergleichbare Rückschlüsse auf die Akku-Leistung ziehen zu können. Die Kamera wird natürlich auch genauer unter die Lupe genommen, gerade auf die neue Panorama-Funktion bin ich gespannt. Zudem werde ich im Auge behalten ob die HTC-Software-Anpassungen auch wirklich die Alltagserfahrung verbessern oder nur ein netter Bonus bleiben. Die Stärken und Schwächen von Windows Phone 7 sollen hier auch noch einfließen, um zu guter letzt erläutern zu können, wem das HTC Radar empfohlen werden kann und wem nicht.

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