Das neue iPad bekommt einen schnelleren Prozessor, ein kompakteres Gehäuse und einen neuen Namen. Überraschen konnte Apple also nur mit der Bezeichnung iPad Air, eines der technisch besten Tablets liefern die Amerikaner dennoch.

Wie erwartet verbaut Apple die aus dem iPhone 5S bekannte 64bit CPU A7 mit Motion-Co-Crozessor. Diese entpuppte sich vor allem in der Grafikleistung als das Maß aller Dinge im mobilen Sektor. Ob man ähnlich gute Wertungen auch mit dem deutlich höher auflösenden Displays (2048 x 1536) des iPad Air erreichen kann, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlcih erhöht man den Takt des Dual-Core-Prozessors, genaue Angaben machte Apple dazu leider nicht.

Schwachpunkt beseitigt: iPad Air speckt ab

Größter Kritikpunkt an bisherigen iPads war das bislang realtiv hohe Gewicht. Denn mit bis zu 662 Gramm ist das iPad 4 ein echter Klotz für ein mobiles Gerät. Beim iPad Air ist der Name Programm, denn überflüssiges Gewicht verwandelt sich zu Luft. Nur noch 469g wiegt die Variante ohne LTE, der mobile Internetzugang macht das iPad Air um 9g schwerer. Mitverantwortlich für den Gewichtverlust ist die deutlich schlankere Bauweise, denn diesmal orientierte man sich am iPad Mini. Das iPad Air ist flacher (87.5 statt 9.4mm) und der Rahmen fällt vor allem längs deutlich kleiner aus. Google vollzog bereits diesen Sommer einen ähnlichen Schritt beim neuen Nexus 7.

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Ansonsten gibt es keine großen Veränderungen. Das WLAN-Modul unterstützt nun die schnelle MIMO-Technik und LTE funktioniert nun in mehreren Netzen. Somit können in Deuschtland erstmals alle drei LTE-Netze benutzt werden (D1, Vodafone, O2). GPS bleibt weiterhin der LTE-Variante vorbehalten. Den vom iPhone 5S bekannten Fingerabdruckscanner Touch-ID sucht man vergebens.

Das iPad Air ist ab dem 1. November in den Farben Silber und Space-Grau mit unterschiedlicher Speichergröße (16 bis 128GB) erhältlich. Die Preise reichen dabei von 479 bis 869€.

 Quelle: Apple