Nun ist es raus: Samsung plant ihr eigenes mobiles Betriebssystem mit dem neuen, unter anderem von Intel mitgetragenen Open Source OS zu verschmelzen. Dies zumindest, berichtet Forbes unter Berufung auf Samsungs Senior Vize Präsidenten ihres Planungsteams. So soll Tae-Jin Kang auf der Consumer Electronics Show (CES) berichten, dass es Bemühungen gebe Bada und Tizen zusammenzuführen. Das Ganze soll sogar schon auf dem Weg sein – wann es so weit ist kann noch nicht eingeschätzt werden.

Am Ende der Integration sollen mit dem Bada SDK entwickelte Apps auch in Tizen laufen. Dies soll die Abwärtskompatibilität zu bisherigen Bada-Apps ermöglichen.

Nach der Integration sollen Bada- und Tizen-Entwickler die selben SDKs und APIs bekommen. Die Idee dahinter sei, dass Bada-Entwickler automatisch auch Tizen Apps entwickeln können.

Diese neuen Nachrichten erklären so einiges, was momentan rund um Bada geschieht. So scheint der Fokus auf das neue Projekt, die Bemühungen um Bada zu entschleunigen, bis heute noch kein Update auf Bada 2.0 erfolgte. Auch der bisherige Verzicht auf ein SDK, zum Schreiben von Bada 2.0 Widgets, könnte hiermit erklärt werden.

Quelle: Forbes