Nachdem Samsung in den letzten Tagen den Zorn vieler Samsung Galaxy S Käufer auf sich gezogen hat, indem sie ankündigten den Millionenseller NICHT mehr mit der neuesten Android Version (Ice Cream Sandwich) zu versorgen, rudern die Koreaner nun offenbar vorsichtig zurück. Wie theverge unter Berufung auf die koreanische Seite ajnews berichtet, will Samsung aufgrund der hohen Nachfrage überprüfen, ob es vielleicht doch Möglichkeiten gibt, Android 4 mitsamt Touchwiz und Samsung-Apps für das Galaxy S und das erste Galaxy Tab umzusetzen.

Dass dies nicht möglich sei, haben ohnehin nur wenige geglaubt. Genauso hätte es mich aber überrascht, wenn Samsung kurz vor Weihnachten ein Update für diese beiden älteren Modelle angekündigt hätte, da sie sicher gerne mehr Galaxy Notes, Galaxy SII’s und Galaxy Nexen (bildet man so den Plural von Nexus? ;)) unter den Weihnachtsbäumen sehen wollten.
Sehr peinlich könnte es für Samsung werden, wenn sie zukünftige Low-End-Handys mit ICS ausstatten wollen, deren Kapazitäten vermutlich lange nicht an das letztjährige Spitzenmodell herankommen werden, für eben dieses aber die Hardware“limitierung“ ein Hindernis sein soll.

Nun hoffen wir, dass Samsung eine Lösung findet, und zwar eine Gute, und die Update-Geschichte nicht so vermurkst, wie es HTC mit ihrem Desire diesen Sommer bei Gingerbread getan hat.