in

NFC-Visitenkarten – Den altmodischen Tausch von Kontaktdaten aufpoliert

NFC-Visitenkarten wollen eine Brücke schlagen zwischen Altbewährtem und Nützlichen: die gute, alte Visitenkarten gehört zu den Relikten einer vergangenen Epoche, die einfach nicht verschwinden wollen. Die aufstrebende NFC-Technologie könnte ihr neues Leben einhauchen. Wir haben den Selbstversuch gewagt und NFC-Visitenkarten anfertigen lassen.

 

Die Geschichte hinter NFC-Visitenkarten ist schnell erzählt: in den auf den ersten Blick reichlich konventionell aussehenden Visitenkarten wird ein NFC-Tag verbaut, der die Kontaktdaten in digitaler Form bereithält – etwa eine vCard. So ist das bei den NFC-Visitenkarten, die wir freundlicherweise von spaethmedia zur Verfügung gestellt bekommen haben. Ist die NFC-Funktion am Smartphone aktiviert, kann sie/er eure NFC-Visitenkarte später problemlos einlesen. Dazu hält man eure Karte an die Rückseite des Smartphones, schon erscheinen die gespeicherten Daten auf dem Display und man kann ganz bequem einen neuen Kontakt anlegen (siehe Screenshot). Lästiges Eintippen mit eventuellen Übertragungsfehler gehören somit der Vergangenheit an. Letztlich kann man natürlich auch schnell zwei NFC-Smartphones aneinander halten und das gleiche Ergebnis erzielen, wofür aber nicht immer Zeit und Raum sein dürfte. Außerdem wohnt dem beinahe rituellem Visitenkartentausch  immer noch ein gewisser Zauber inne, dem ein nackter Austausch-Akt nur wenig entgegenzusetzen hat. Sprich, die Visitenkarte ist halt sexy, NFC-Technik an sich, eher spröde und funktional. Gut, dass man beide Aspekte auch kombinieren kann.

Bilder zu unseren NFC-Visitenkarten

Mit unseren Smartphones (HTC One, Nexus 4, Galaxy Nexus) klappte das Zusammenspiel problemlos und wir können die NFC-Visitenkarten im Grunde bedenkenlos empfehlen, zumal in den kommenden Wochen neue Chipgenerationen der NFC-Tags zum Einsatz kommen, die dann auch optimal mit Blackberry Q5, Q10 und Z10 zusammenarbeiten – alles ausgewiesene Business-Smartphones, deren Zielgruppe ein verstärktes Interesse an solchen Technik-Gadgets haben dürfte. Ich schreibe bewusst „im Grunde“, denn ganz billig sind die Karten nicht. So kosten 50 Stück 99 € – dafür bekommt man allerdings auch einen gewissen Gegenwert: die Visitenkarten sind aus hochwertigen Papier, das perfekt zugeschnitten wurde und beherbergen nicht zuletzt einen NFC-Chip. Von daher geht der Preis pro Stück mit 2 € für die NFC-Visitenkarten mehr als in Ordnung.

Geschrieben von Gary Madeo

Gary Madeo

Bloggt seit Jahren mit vielseitigen Interessen, kümmert sich um administrative und redaktionelle Inhalte. Sachlich und nüchtern, oder auch persönlich und polemisch - auf jeden Fall aber immer voll bei der Sache.

Oppo zeigt ansteckbare Objektive für Smartphones

LG Optimus G Pro: 5.5 Zoll Gigant zum Test eingetroffen