NordVPN Review und Giveaway: Schnell, sicher und anonym unterwegs

NordVPN Review und Giveaway: Schnell, sicher und anonym unterwegs

Auf der Suche nach Ersatz für PureVPN bin ich nach einiger Recherche auf die Dienste von NordVPN gestoßen, seit mehr als 10 Jahren einer der führenden Anbieter rund um den Schutz der Privatsphäre im Internet. 

Auf der Suche nach Ersatz für PureVPN bin ich nach einiger Recherche auf die Dienste von NordVPN gestoßen, seit mehr als 10 Jahren einer der führenden Anbieter rund um den Schutz der Privatsphäre im Internet. 
Neugierig wurde ich auf den Anbieter durch das Versprechen, den Internetdatenverkehr durch Sicherheitsmaßnahmen in Militärqualität abzusichern. Dass NordVPN von Panama aus operiert, ließ mich ein wenig aufhorchen. Zugegeben, es klingelten da einige Alarmglocken, ist doch der mittelamerikanische Staat beim Thema „Steuermanipulationen“ in die Schlagzeilen gerückt. Doch auch wenn ich weder ein dickes Bankkonto besitze, noch über besonders wertvolles oder geheimes Wissen verfüge, hat sich das Ausprobieren (drei Tage gibt es kostenlos) der Server für mich gelohnt.

So ist es etwa gar nicht so uninteressant als Webseitenbetreiber einmal auszuprobieren, wie die Seite mit einer ausländischen IP aufgerufen, ausschaut: immerhin investiert man Zeit und Geduld in die Übersetzung und Optimierung diverser Themes oder Plugins. Wenn man schon testet, dann in vernünftiger Geschwindigkeit, was ja bei den allermeisten kostenlosen Proxies nicht immer gegeben ist.

Was genau macht NordVPN?

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NordVPN setzt auf doppelte Datenverschlüsselung namens DoubleVPN, bei der ein Serverlink mit doppelten Knotenpunkten für ein- und ausgehende Verbindungen genutzt wird. Verschlüsselt wird mit AES-256-CBC.

Ein weiteres wichtiges Features hört auf den Namen Kill-Switch: damit werden sofort alle Anwendungen beendet, sollte die VPN-Verbindung vorübergehend unterbrochen werden.  Darüberhinaus werden auch DNS-Anfragen verschlüsselt durchgeführt, so dass keine personenbezogenen Daten wie IP-Adresse oder Standort von Dritten ausgelesen werden können.
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Logdateien oder andere Nutzerdaten verspricht NordVPN nicht zu speichern, es gibt zudem die Möglichkeit verschlüsselte Chats oder diverse Protokolle wie PPTP, L2TP/IPSec und OpenVPN zu nutzen.

So weit, so gut zur technischen Seite. Kommen wir zum Kostenfaktor, der nicht ganz unerheblich ist, aber sich in Grenzen halten.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Es gibt drei Abo-Modelle, die sich in der Laufzeit unterscheiden: Monatlich, Halbjährlich und 12 Monate. Je länger die Laufzeit, desto weniger müsst ihr bezahlen. Ein Monat NordVPN kostet derzeit $11.95, wer ein ganzes Jahr bucht und komplett auf einmal zahlt, kommt mit $69 recht günstig weg.

Gibt es eine NordVPN-App für Android oder Mac?

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Ja, es gibt für alle gängigen Betriebssysteme entsprechend zugeschnittene Apps, die sehr übersichtlich aufgebaut sind. Die Bedienung gestaltet sich intuitiv und sehr einfach. Vor allem die Android-App hat mich hierbei überzeugt. Zusätzlich gibt es diverse Anleitungen und Tutorials für Windows 7, Linux, diverse Router von Asus, TP-Link etc. Die in Deutschland weit verbreiteten Fritzboxen sind allerdings nicht dezidiert vertreten.

Fazit: empfehlenswert!

VPN, sicher und einsteigerfreundlich gestaltet. Wer bislang einen Bogen um das Thema VPN gemacht hat, sollte bei NordVPN einen zweiten Blick riskieren. Wenige Minuten nach Registrierung hatte ich meine sichere VPN-Leitung aufgebaut und musste mich nicht mit ellenlangen und verzwickten Anleitungen befassen. Das monatliche Abo würde ich zum Reinschnuppern empfehlen, richtig günstig kommt man aber mit entsprechenden Halbjahres- oder Jahrespaketen davon. Die Preise bei der Konkurrenz sind ähnlich.

2 Kommentare

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  • Bisher hatte ich schon verschiedene Sicherheitsprogramme auf meinem PC installiert. Die letzten waren AntiVirus und Kaspersky. F-Secure war mir allerdings schon öfter durch gute Bewertungen auf einschlägigen Seiten a über 5 Jahren und bin sehr zufrieden. Der Scanner läuft sehr zuverlässig, hat regelmäßig sehr gute Noten bei AV-Test und weder am PC (Core i7-6700k) noch auf dem Notebook (Dell XPS 13) merke ich, dass der Scanner im Hintergrund läuft. Keine extreme CPU-Last, keine spürbar kürzeren Akkulaufzeiten. Top!Auch die Geschwindigkeit kann sich durchaus sehen lassen. Der Scanner ist sehr gut auf mehrere Prozessorkerne optimiert und erreicht selbst bei 8-Kern-CPUs stellenweise 100 Prozent Last, wenn man einen vollständigen Scan des Computers durchführen lässt und eine SSD die Daten flott genug anliefert. Somit dauert der komplette Scan nicht mehrere Stunden sondern auch bei etlichen Programmen und mehreren Terabyte an Dateien (Fotos, Videos, Office etc.) keine 15 Minuten.Im Paket enthalten ist zudem noch Freedome. Das Programm nutze ich seit der Betaphase – also etwa 2 Jahre. Hier ist es schwieriger zu untersuchen wie wirksam der Schutz wirklich ist, aber vor allem in öffentlichen Netzwerken (WLAN vom Hotel, Restaurant o.ä.) ist es ein besserer Gefühl, wenn auch unverschlüsselter Datenverkehr getunnelt wird.Der Preis mag erst einmal relativ hoch erscheinen, allerdings werden in diesem Paket auch 5 Geräte über 2 Jahre geschützt. Die Lizenzverwaltung erfolgt dabei via F-Secure SAFE und ermöglicht es, Lizenzen von einem Geräte „abzuziehen“ und einem anderen zuzuweisen. Wer in den 2 Jahren also sein PC, Notebook und/oder Smartphone wechselt, verliert keine Lizenz sondern kann diese einfach dem neuen Gerät zuweisen.

Über den Autor

Gary Madeo

Vor Jahren nebenher aus Spaß an der Freude gegründet, wird er dieses Projekt so schnell nicht mehr los. Bloggt und kümmert sich um die gesamte Technik hinter einem Tech-Blog.