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Dank Smartphone & Online-Shopping :Otto-Umsätze steigen in Deutschland um 10 Prozent

Die Otto Group konnte ihr Online-Geschäft weiter ausbauen. 2015 setzte die Unternehmensgruppe allein in Deutschland 4,4 Milliarden Euro online um. 

Gute Neuigkeiten hat die Otto Group zu verkünden: die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2015/2016 sei gestiegen. Der weltweite E-Commerce-Umsatz der Unternehmensgruppe wird auf auf 6,6 Milliarden Euro steigen. Das sind rund 400 Millionen Euro mehr als Vergleichszeitraum zuvor. Vor allem in Deutschland konnte man beträchtlich zulegen.

Die Otto Group wird laut eigenen Angaben mit ihren Online-Angeboten voraussichtlich einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro erwirken, ein Plus von etwa zehn Prozent.

Die Hälfte aller Shop-Besucher nutzen Smartphone und Tablet

Auch bei der Otto Group setzt hat man Smartphone und Tablet als Bezahlkanal. Online-Shopping bequem vom eigenen Handy auf der Couch aus, ohne PC und Laptop anschmeißen zu müssen, ist gängige Praxis – wenn auch nicht in jeder Zielgruppe.

Otto sei auf dem Weg, sich zu einer Unternehmensgruppe zu entwickeln, die vollends mobil getrieben ist, sagte der Chefstratege und stellvertretende Vorstandschef Rainer Hillebrand. Was man mitunter gar nicht wahrnimmt, ist die Tatsache, dass bereits jetzt viele Tochtergesellschaften der Gruppe 90 Prozent ihrer Umsätze online erwirtschaften, mehr als 50% Prozent hiervon wiederum via Smartphones und Tablets.

Rund 50 Prozent aller Shop-Besuche sollen über mobile Endgeräte stattfinden. Laut der Otto Group sollen sich vor allem Smartphones immer mehr als Kaufkanal etabliert haben. Der Einzelhandelskonzern kündigte an, in Zukunft noch stärker als zuvor auf diesen Bereich zu setzen. Dem Ausbau der mobilen Plattform werde daher höchste Priorität eingeräumt, so das Unternehmen.

Die Online-Umsätze der Otto Group von 2010 bis 2015
Die Online-Umsätze der Otto Group von 2010 bis 2015

Dass die Zugewinne im Online-Business um 6,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro gestiegen seien, wertete man im Vorstand der Otto Group als guten Erfolg. Problematische Märkte wie Russland und Frankreich trüben hierbei das gute Bild: dort seien die Umsätze rückläufiger Natur. Zu den Gründen äußerte sich die Otto Group indes nicht.

Hillebrand,  stellvertretender Vorstandsvorsitzende, zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf im für die Otto Group wichtigen deutschen E-Commerce-Business-Bereich grundsätzlich zufrieden: „Wir freuen uns über den Zuspruch vieler neuer Online-Kunden insbesondere bei unseren großen Kerngesellschaften, die uns alleine in Deutschland einen Zuwachs von 400 Millionen Euro Umsatz ermöglicht haben.“

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Hillebrand.
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Hillebrand.

Erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz verzeichnete die Mytoys Group – welche die Unternehmen Mytoys, Ambellis, Mirapodo und Limango unter einem Dach vereint, was einem Zuwachs von 20 Prozent entspricht. 60% Umsatz erwirtschaftete hierbei der mobile Bereich, wobei die Hälfte aller Shop-Besuche mittlerweile über mobile Endgeräte erfolgten.

Der Ausbau ihres Otto Group Mobile-Portfolio 2016 weiter vorangetrieben: Im Januar dieses Jahres gab man die flächendeckende Einführung der Mobile-Shopping-App PowaTag (Android und iOS-Links am Ende des Beitrags) bekannt. Die App kann Audio- und Bild-Quellen, Links, QR-Codes und Social Media innerhalb weniger  Sekunden auslesen.

Geschrieben von Gary Madeo

Gary Madeo

Bloggt seit Jahren mit vielseitigen Interessen, kümmert sich um administrative und redaktionelle Inhalte. Sachlich und nüchtern, oder auch persönlich und polemisch – auf jeden Fall aber immer voll bei der Sache.

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