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Preis-Hit vorgestellt: Motorola Moto G

Was die Nexus-Serie für Nerds ist, soll das Motorola Moto G für Smartphone-Einsteiger werden. Warum Googles Plan aufgehen kann, erfahrt ihr hier.

Motorola macht es offiziell: das Moto G wird tatsächlich das Hardware-Schnäppchen, das die letzten Tage die Gerüchteküche anheizte. Mit einem 4.5 Zoll großen „edge to edge“-Display, das mit 720p auflöst, lässt der Hersteller die billig-Kunkurrenz aus China fast verblassen. Denn der Bildschirm soll nicht nur auf dem Papier punkten, erste Erfahrungsberichte attestieren eine hervorragende Darstellung und Blickwinkelstabilität. Für die Preisklasse ungewöhnlich ist der Snapdragon 400, welcher sonst nur in teureren Geräten wie dem Galaxy S4 Mini oder HTC One Mini verwendet wird. Die Quadcore-CPU taktet allerdings mit 1.2GHz deutlich niedriger als bei der Konkurrenz. Die Adreno 305 GPU zählt zur Mittelklasse und dürfte genügen um die allermeisten Spiele und Apps flüssig darzustellen. 1GB RAM komplettieren das Gespann unter der Haube. Eine 5 Megapixel-Kamera und ein mit 2070 mAh ordentlich dimensionierter Akku vervollständigen das Hardware-Paket.

Motorola stattet das Moto G zunächst mit Android 4.3 aus. Bereits im Januar soll das garantierte Update auf Android 4.4 ausgerollt werden. Die Oberfläche entspricht in etwa der der Nexus-Reihe. Lediglich Ein paar Apps, die etwa den Umstieg vom alten Gerät erleichtern sollen, werden ergänzt.
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Optisch erinnert das Design natürlich an Motorolas Flaggschiff, das Moto X. Dieses konnte laut Analysten nur schleppend abgesetzt werden. 500.000 verkaufte Geräte im vergangen Quartal sind auch für ein auf den US-Markt beschränktes Telefon eher ernüchternd. Das Moto G hingegen soll allerdings global verkauft werden und eine breitere Zielgruppe ansprechen. Den Anfang macht unter anderem Deutschland. Ab dem 21.11.2013 kann das Moto G bei MediaMarkt, Saturn, o2, sparhandy.de, Phonehouse, amazon.de und Otto für 169€ (8Gb Speicher) bzw. 199€ (16gb Speicher) erworben werden. Der moderate Preis wird sicher jüngere Käuferschichten ansprechen. Passend dazu lässt sich die Rückseite austauschen, mehrere bunte Farben stehen dabei zur Wahl. Der Akku lässt sich leider nicht austauschen, auch der Speicher ist nicht erweiterbar.
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Bei Smartphones bis 200€ musste man bislang immer starke Kompromisse eingehen, so Motorola. Entweder man bekomme ein schlechtes oder kleines Display, oder eine langsame CPU und ein veraltetes Betriebssystem. Das Moto G hingegen ist in allen Bereichen aktuell, und das trotz des niedrigen Preises. Die notwendige Marketing-Kampagne vorausgesetzt, sind wir daher sicher heute einen Kassenschlager im Weihnachtsgeschäft vorgestellt bekommen zu haben.

http://youtu.be/VunSqD1MOjE

Geschrieben von Pino

Pino

Blogger mit Leidenschaft und eigener Meinung. Fühlt sich in Photoshop genauso zu Hause wie bei Android oder Windows Phone. Hatte aber auch nie Probleme mit Exoten (man denke an Bada!) auf Tuchfühlung zu gehen.

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