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VU+ ZERO Test – Null Bock auf teure Receiver

Vu+ Zero – der Name klingt so, als ob man einen Receiver auf das Wesentlichste reduziert hätte. Um frei nach Wovereit lässt sich hinzufügen: „Und das ist auch gut so!“. Warum man trotz der winzigen Ausmaße den in dieser Preisklasse nahezu perfekten Enigma²-Receiver findet, zeigt dieser Vu+ Zero Test.

8.3
Erste der Zweit-Boxen!

Vu+ Zero – der Name klingt so, als ob man einen Receiver auf das Wesentlichste reduziert hätte. Um frei nach Wovereit lässt sich hinzufügen: „Und das ist auch gut so!“. Warum man trotz der winzigen Ausmaße den in dieser Preisklasse nahezu perfekten Enigma²-Receiver findet, zeigt dieser Vu+ Zero Test.

Test-Voraussetzungen und Anmerkungen

Vu+ Zero Test 2

Dieser Test ist zwar von einem erfahrenen Vu+/Enigma²-Liebhaber geschrieben, richtet sich aber in erster Linie an potenzielle Käufer mit wenig Erfahrung aber einer Menge Neugier. Profis werden diesem Review nicht besonders viel Neues abgewinnen können: sie haben von der Vu+ Zero bereits gehört, sich darüber informiert und womöglich bereits ein Exemplar geholt.

Ich werde die Dinge daher so einfach wie möglich schildern und beschreiben – sollten manche Ausführungen immer noch zu „Fachchinesisch“ klingen, so bitte ich euch, per Kommentarfunktion am Ende des Beitrags nachzufragen.

Für wen die Vu+ Zero gedacht ist

Für das neuste Familienmitglied im Hause Vu+ sehe ich viel mehr Einsatzpotenzial als die älteren, größeren und teureren Exemplare. Einerseits kann sie als klassische Ergänzung dienen, etwa wenn neben dem Wohnzimmer ein weiterer Receiver in anderen Räumen angeschafft werden soll. Andererseits könnten unerfahrene Neulinge beim recht günstigen Preis in die ganze, sagenumwobene Enigma²-Welt eintauchen – so kosten die Vu+ Zero weitaus weniger als die Hälfte im Vergleich zur günstigsten Konfiguration der Vu+ Duo², dem aktuellen Flaggschiff des Herstellers. Und gleich vorweg: sie kann mit einigen Abstrichen auch fast das Gleiche! Neugierde geweckt? Sich auf den Schlips getreten gefühlt ob der letzten Aussage? Dann lest weiter

Vu+ Zero Test weiß 3

Was die Vu+ Zero so alles (nicht) kann!

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Dieses kleine Gerät steht in den Grundfunktionen in Verbund mit einem alternativen Image den großen Modellen nicht nach. Allerdings muss man von Anfang an selbst Hand anlegen und tätig werden. Auspacken, Anstöpseln und Loslegen funktioniert hier wie bei allen Enigma²-Receivern nicht.

Nicht verpassen:
Arctic 2.0 FullHD Skin – Prime-Time für eure Vu+-Receiver?
Achtung: die standardmäßig installierte Firmware vergesst ihr am Besten ganz schnell. Sie dient nicht als Grundlage für die hier im Test gemachten Aussagen.

Sowohl die Startzeiten als auch die Umschaltzeiten, das Aufrufen der Plugins über das VTi-Panel, Quttieren von Einstellungsänderungen, all das meistert diese wunderbar kleine (16×14,5×3 cm), in schwarz fast „unsichtbare“ Box in Manier der „Großen“.

Vu+ Zero Test weiß 2Marginale Unterschiede sind lediglich beim Thema Netzwerkgeschwindigkeit festzustellen. Wer jedoch keine größeren Aufnahmemengen von der zuvor absolut zuverlässig auf USB-Speicher aufgezeichneten Aufnahmen über das Netzwerk z.B. auf PC übertragen möchte, oder HD Programme über die Smartphone app BLACKBOX streamen möchte, hier geht zuverlässig nur SD, der wird mit dieser Box voll zufrieden sein und darüber hinaus seinen Geldbeutel schonen. Das Aufnehmen von 2 Programmen gleichzeit, soforn vom selben Transponder (z.B. Kombi ARD und NDR) funktioniert ebenfalls bestens.

PS: Wer dennoch große Aufnahmemengen z.B. am PC weiterverarbeiten möchte, der stöpselt sein USB 3.0 Speichermedium einfach von der vu+ zero ab, schließt es an den PC an, und kann z.B. mit dem PC Programm „Disk Internals Linux Reader“ in gewohnt schneller Übertragungsgeschwindigkeit die Aufnahmen auf den PC sichern. Fazit: Die vu+ zero ist ein fast vollwertiges vu+ Linux Gerät, aber klein und fein dazu, und als Einzelplatzgerät (wo nur 1 Sat-Signal zur Verfügung steht) für den Preis fast unschlagbar.

Technik und Features VU+ Zero

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  • DVB-S2 Tuner
  • 2K DMIPS Prozessor
  • Opera Browser
  • HbbTV
  • Externes 12 V Netzteil
  • 256MB Flash
  • 512 MB DDR3 DRAM
  • 1 x Smartcard-Reader (Xcrypt)
  • 2 x USB
  • 10/100 MBit Ethernet Interface
  • 1 x HDMI 1.4 Video/Audio Ausgang (digital)
  • 1 x Video Ausgang RCA (analog)
  • 2 x Audio Ausgang (L/R) RCA (analog)
  • externer IR Sensor
  • unlimitierte Kanalliste für TV/Radio
  • EPG (electronic program guide) Unterstützung
  • Unterstützung von Favoriten-Listen (Bouquets)
  • OSD in vielen Sprachen und Skin-Unterstützung
  • erweiterbar durch Plugins
  • automatischer /manueller Kanalsuchlauf
  • DiSEqC 1.0/1.1/1.2, USALS
  • Netzschalter

Vu+ Zero Test : Bilder (schwarz und silber)

VU+ ZERO Test –Null Bock auf teure Receiver
Fazit
Die VU+ ZERO ist die kleinste Linux des Herstellers, ist aber die erste Wahl als Zweitgerät, etwa im Schlaf- oder Kinderzimmer. Auch als reiner Streaming-Client im Kombination mit einem anderen Vu+-Receiver kann sie voll überzeugen.
Positiv
Schnell
kompakt
klein
Negativ
nur 1x Smartcard-Reader
nur 1 LNB-Eingang
bedingt einsteigerfreundlich
8.3
Erste der Zweit-Boxen!