WordPress Bilder optimieren einmal anders

WordPress Bilder optimieren einmal anders

Es muss nicht immer ein teures Plugin sein: auch mit kostenlosen Bordmitteln kann man die jahrelang angehäuften Bilder eures WordPress-Blogs direkt per Linux-Kommandozeile optimieren. In diesem Tutorial zeige ich auf, wie ihr selbst als Anfänger die Größe eurer Bilder deutlich verkleinern könnt.

Es gibt viele Online-Tools und Plugins, um Bilder zu optimieren. Das Problem wenn man viele Bilder zu verarbeiten hat, ist, dass viele dieser Plugins recht schnell an ihre Grenzen stoßen und die eigentliche produktive Arbeit im WordPress-Adminbereich unmöglich machen. Warum also nicht das Ganze im Hintergrund ablaufen lassen?

Wenn es euch genauso geht wie mir kürzlich, werdet ihr über diese kostenlosen Alternativen froh sein. Was ihr braucht ist ein SSH-Zugang zu eurem Server. Loggt euch also per Terminal/Putty ein und schon kann es los gehen.

JPG-Bilder optimieren

jpegoptim

Installiert das Tool mit folgendem Befehl

apt-get install jpegoptim

Alternativ könnt ihr falls aptitude installiert wurde auch folgenden Befehl verwenden:

sudo aptitude install jpegoptim

Solltet ihr meiner Anleitung zur Einrichtung eines Servers mit EasyEngine gefolgt sein, dann liegen eure Bilder in diesem Verzeichnis:

/var/www/deinedomain.de/htdocs/wp-content/uploads/

Um nicht nur ein Bild, sondern alle JPG-Bilder zu optimieren, müssen wir einen entsprechenden Platzhalter anlegen.

for i in /var/www/deinedomain.de/htdocs/wp-content/uploads/*.jpg; do jpegoptim $i; done

PNG-Bilder optimieren

OptiPNG Image Optimizer

Zuerst müssen wir das Tool installieren, ihr werdet euch sicher mittlerweile daran gewöhnt haben.

sudo apt-get install optipng

Wechselt in das Verzeichnis mit euren Bildern:

cd /var/www/deinedomain.de/htdocs/wp-content/uploads
~/img $ optipng *.png

Mit dem folgenden Befehl werden alle Metadaten aus den Bildern entfernt und die Bilddateien (nahezu maximal) komprimiert.

optipng -o2 -strip all *.png

pngquant: PNG-Bilder mit Qualitätseinbußen komprimieren

Installiert das Tool über die Kommandozeile mit folgendem Befehl:
sudo apt-get update sudo apt-get install pngquant -y Mit diesem Befehlen kompiliert ihr die allerneuste Version des Tools. Zuerst bereiten wir den Server vor. sudo apt-get update sudo apt-get install build-essential liblcms2-dev libpng-dev git -y Jetzt kompilieren wir: sudo apt-get update sudo apt-get install build-essential liblcms2-dev libpng-dev git -y sudo make sudo make install Wenn das Tool fertig ist, wechseln wir wieder in unser Bildverzeichnis.

cd /var/www/deinedomain.de/htdocs/wp-content/uploads/

Diese Einstellungen haben sich bei mir in der Vergangenheit bewährt:

pngquant --force --quality=40-100 --skip-if-larger --strip --verbose input.png --output output.png

pngcrush tool

Eine weitere Alternative gefällig – gerne doch!

apt-get install pngcrush

Wechselt wieder in euer Verzeichnis:

 cd /var/www/deinedomain.de/htdocs/wp-content/uploads/

Die Bilder werden mit diesem Befehl bearbeitet:

pngcrush -brute -d *.png

Bilder per Skript optimieren lassen

Es soll schneller und komfortabler gehen, oder groß selbst einzuschreiten? Keine Lust durch zig Verzeichnisse und Ordner zu navigieren? Dann seid ihr mit diesem Skript sehr gut aufgestellt:

Bei Debian und Ubuntu:

wget -qO optimize.sh https://git.virtubox.net/virtubox/wp-optimize/raw/master/deb-wp-optimize.sh && bash optimize.sh

Bei Centos/RedHat:

cd /var/www
wget -qO optimize.sh https://git.virtubox.net/virtubox/wp-optimize/raw/master/centos-wp-optimize.sh && bash optimize.sh

Über den Autor

Gary Madeo

Vor Jahren nebenher aus Spaß an der Freude gegründet, wird er dieses Projekt so schnell nicht mehr los. Bloggt und kümmert sich um die gesamte Technik hinter einem Tech-Blog.

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