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Yoast WordPress SEO 2.0: Reloaded Usability & Google Knowledge Graph

Nach der Beta, nun offiziell: Yoast WordPress SEO 2.0 ist erschienen und will das leidige Thema der SEO-Optimierung ganz neu und doch vertraut angehen. Ob der Spagat zwischen Innovation und Vertrautheit gelingt, wird die Zukunft zeigen – einen Blick auf die Änderungen und neuen Funktionen kann man aber bereits jetzt ruhig riskieren.

Seit letzter Woche war der zweite Release Candidate als frei zugängliche Beta erhältlich, was schon einmal nahe legte, dass es bis zur finalen Version nicht allzu lange hin sein würde. Dass es dann doch so schnell ging, hat mich ein wenig überrascht. Ab sofort ist WordPress SEO 2.0 im WordPress Repository erhältlich.

Ich nutze nun bereits seit einiger Zeit viele der Funktionen und habe mich bereits an die (optischen) Änderungen eingestellt, die nun für alle WordPress-Nutzer zugänglich sind. Neben der leicht geänderten Optik und der durchdachten neuen Platzierung vertrauter Bedienelemente stechen die neuen Optionen in Bezug auf Googles Knowledge Graph hervor. Und die schauen wir uns nun einmal genauer an.

Soziale Profile in Google Knowledge Graph

Google hat einmal mehr an der Darstellung der Suchergebnisse herumgeschraubt. Logischerweise haben die Jungs und Mädels rund um SEO-Guru Yoast als Reaktion an ihrem Plugin gearbeitet und bieten nun die Möglichkeit, Google mit den entsprechenden Infos zu füttern. Ob es was bringt? Werden wir sehen. Je nach dem, ob es sich um einen persönlichen Blog oder eine mehr oder minder professionelle Firmenseite handelt, könnt ihr die Infos entsprechend anpassen.

Unter dem Menüpunkt Social findet ihr nun allerhand Möglichkeiten eure sozialen Profile einzupflegen. Für Facebook, Twitter, Pinterest und Google+ sind zusätzliche Reiter vorhanden, um hier bis ins kleinste Detail Anpassungen vorzunehmen. So kann Twitters Card Validator angestoßen werden oder ein Link zum Google Publisher-Profil erstellt werden.

Anscheinend handelt es sich um Maßnahmen, die Google nicht zwangsläufig übernimmt, das Plugin ebnet lediglich den Weg zur veränderten Darstellung in den Suchergebnissen. Bei yoast.com werden die sozialen Profile übrigens nicht in der Suche dargestellt – nur ein kleiner Seitenhieb am Rande!

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Darüber hinaus gab es wie angesprochen einige Änderungen kosmetischer Natur im Adminbereich: diese sind aus meiner Sicht auch ganz gut gelungen, da ich mich durch die verschiedenen Einstellungen durcharbeiten kann, ohne ins Grübeln zu geraten. Eigentlich ein gutes Zeichen.

Ob Yoast mit dem großen Versionssprung auch ein großer Schritt nach vorne gelungen ist wird sich zeigen. Alternativen zu Yoast WordPress SEO 2.0 sind ja vorhanden – etwa das gleichsam exzellente wpSEO des sympathischen Hamburger Entwicklers Sergej Müller.

Quelle: yoast

Geschrieben von Gary Madeo

Gary Madeo

Bloggt seit Jahren mit vielseitigen Interessen, kümmert sich um administrative und redaktionelle Inhalte. Sachlich und nüchtern, oder auch persönlich und polemisch - auf jeden Fall aber immer voll bei der Sache.

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